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Hausaufgabe zu Ilse Aichinger: Das Fenster-Theater.

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Introduction

Anna Markmann 21.03.2003 Deutsch H A1 Frau Raider Hausaufgabe zu Ilse Aichinger: Das Fenster-Theater Die Kurzgeschichte "Das Fenster-Theater" von Ilse Aichinger thematisiert das Problem der Einsamkeit und wie Menschen in solchen F�llen agieren. Eine gew�hnliche Alltagssituation: Eine Frau mit "starrem Blick neugieriger Leute" (Z. 2-3) verbringt ihre Zeit am Fenster in der Hoffnung ihre Sensationslust stillen zu k�nnen. Pl�tzlich entdeckt sie im gegen�berliegenden Haus einen alten Mann, der Theater spielt und denkt, dass es ihr gewidmet ist. Irgendwann wird es ihr aber doch zu viel und sie ruft die Polizei. Diese entdeckt, nachdem sie in der Wohnung des Alten angekommen ist, dass der schwerh�rige Mann nur mit dem Jungen, der �ber der sensationsl�sternen und einsamen Frau wohnt, kommuniziert. ...read more.

Middle

Die Kurzgeschichte wird am Anfang aus der personalen Perspektive (Z. 1-53) erz�hlt. Diese vermittelt nur die eingeschr�nkte Sicht aus dem Fenster der Frau. Dadurch �bernimmt man auch ihre Meinung und Erwartungshaltung, n�mlich dass der Mann verr�ckt ist und sich gar das Leben nehmen k�nnte. Doch am Wendepunkt der Geschichte (ab Z. 53) erh�lt man durch die auktoriale Perspektive ein Gesamtbild der Situation. Dieser Wendepunkt bedeutet allerdings f�r die Frau, dass es keine Sensation gibt und ihr Leben genauso weitergehen wird wie vorher. Da die Protagonisten nur "Die Frau", "Der Alte" und "Der Junge" genannt werden, wirken sie typisiert und sind repr�sentativ f�r bestimmte gesellschaftliche Gruppen. ...read more.

Conclusion

Dazu geh�rt auch die Metapher des weitergeworfenen Lachens: Vom alten Mann zum Jungen, vom Jungen zu der Polizei. Man findet hier das f�r Kurzgeschichten typische Stilmittel des Kontrastes vor: geht man auf die Farbsymbolik der Geschichte ein, so stellt man fest, dass die Fenster der lachenden und lebensfrohen Figuren hell erleuchtet und die Dinge, die der Alte in seinem Repertoire verwendet, wei� sind, w�hrend das Fenster der Frau dunkel ist und somit f�r Isolation, Ernst und Starrheit steht. Ich halte diese Geschichte f�r gelungen, weil man merkt, dass sich die Autorin um jedes Detail gek�mmert hat und es schafft den Leser mit einem humorvollen Ende zu �berraschen, aber gleichzeitig auch eine Moral zu �bermitteln. N�mlich, dass man keine voreiligen Schl�sse ziehen sollte, bevor man nicht alle Fakten kennt bzw. die Sache auch aus anderen Perspektiven betrachtet hat. ...read more.

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