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Die Ruber

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Introduction

Schiller: Die R�uber Interpretation der 2. Szene des 1. Akts Gliederung: (...) II. Epochentypische Merkmale 1. Liebe zur Natur 2. Gesellschafts- und Staatkritik 3. Freundschaftskult 4. Gr��enwahn und Geniekult 5. �berbetonung der Emotionalit�t III. Analyse der Sprache und der stilistischen Mittel 1. Macht- und Kraftw�rter 2. Monologisierung des Dialogs 3. Pathetische Empfindungssprache (...) Ein epochentypisches Merkmal des Sturm und Drang stellt die Liebe zu der Natur dar. Auch in "Die R�uber" von Schiller kann man dies erkennen. Zun�chst einmal w�re zu erw�hnen, dass Karl Moor anscheinend sehr tierlieb ist, wie man aus der Rede Spiegelbergs schlie�en kann, in der er berichtet, dass Karl der gesamten Stadt ein Fasten verordnete, indem er alles Fleisch aufkaufen lie�. Dies nur als Revanche, weil man seiner Dogge das Bein abschie�en lassen hat (vgl. S. 24 Z.19-22). Anscheinend hatte Karl das Tier sehr gerne gehabt, wenn er sich deswegen zu einem solch drastischen Racheakt hinrei�en lassen hat. Ein weiterer Hinweis, wo sich die Verbundenheit der R�uber mit der Natur zeigt, ist der, dass Spiegelbergs Vorschlag, "sich in den b�hmischen W�ldern niederzulassen" (S.30 Z. ...read more.

Middle

Damit will er behaupten, dass die Menschen durch die Gesetze des Staats so beschr�nkt und gebunden sind, dass sie niemals die gro�en Taten vollbringen k�nnen, die sie als freie Menschen vollbracht h�tten. Karls Hass gegen die Gesellschaft ist so gro�, dass er in seinen R�uberfreunden Gleichgesinnte sucht, die die gleichen Ansichten vertreten wie er. Dieser Freundschaftskult ist ein weiteres typisches Merkmal des Sturm und Drang. Die Verbundenheit innerhalb der R�uberbande l�sst sich oft durch die Anreden unterhalb der Freunde sehen. So nimmt zum Beispiel Karl Spiegelberg l�chelnd bei der Hand und nennt ihn "Kamerad" (S.24 Z.10). Auch Spiegelberg nennt ihn auf S.25 Z.31 "Bruder". Als Moor die Schreckensnachricht in dem Brief liest und geschockt ist, sind die anderen R�uber sehr besorgt um ihn und zeigen Interesse an seinem Schicksal. Auch dies weist auf eine enge Freundschaft hin. Au�erdem muss beachtet werden, dass Karl gerade eben durch den Brief seines Bruder erfahren hat, dass sein Vater in ihm scheinbar nicht mehr seinen Sohn sieht. ...read more.

Conclusion

Vor allem bei seinen Regieanweisungen kann man erkennen, wie stark er sich bei hitzigen Debatten erregen kann. Einmal stampft er zum Beispiel mit dem Fu� auf den Boden (S.23 Z.9), im n�chsten Moment wirft er einen Degen auf den Tisch und steht auf (S.23 Z.23f) und dann pl�tzlich lacht er wieder aus vollem Halse (S.23 Z.31). Dabei k�nnen die Gef�hle von einem Moment zum anderen komplett ver�nderbar sein. In dem einen Moment will er sich von den R�ubern abwenden (vgl. S. 28 Z. 38f) und verabschiedet sich. Im anderen Moment, als er die Nachricht von seinem Vater liest, beschlie�t er sofort aus einem Impuls heraus, mit ihnen eine Bande zu gr�nden. Diese pl�tzlichen Gef�hlsschwankungen lassen sich bei Karl h�ufiger beobachten. Gef�hle, wie Wut und Entt�uschung �ber seinen Vater sind seine wahren Beweg-gr�nde. Auch die anderen R�uber lassen sich schnell durch ihre Emotionen beeinflussen. Als Moor sich entschlie�t, Hauptmann zu werden, und die anderen in einer mitrei�enden Rede dazu auffordert, sich ihm anzuschlie�en (vgl. S. 36 Z.19-35)), stimmen diese sofort euphorisch zu. Sie gehen sogar soweit, ihm "Treue und Gehorsam bis in den Tod" (S.36 Z.36f) zu schw�ren. (Es fehlt noch III.) ...read more.

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