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Problemstellung. Fr die Kostenrechnung als Teil des betrieblichen Rechnungswesens hat sich eine Untergliederung in die Teilbereiche Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostentrgerrechnung herausgebildet. Die Kostenartenrechnung dient der Erfassung

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Introduction

1 Problemstellung F�r die Kostenrechnung als Teil des betrieblichen Rechnungswesens hat sich eine Untergliederung in die Teilbereiche Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostentr�gerrechnung herausgebildet. Die Kostenartenrechnung dient der Erfassung und der Aufbereitung aller innerhalb einer Abrechnungsperiode angefallenen Kosten. Die Kostentr�gerrechnung oder Kalkulation hat die Aufgabe f�r alle von einer Unternehmung produzierten Kostentr�ger die St�ckkosten zu ermitteln. Die Kostenstellenrechnung l�sst sich als Bindeglied zwischen der Kostenarten- und Kostentr�gerrechnung in die Kostenrechnung einordnen. Die Notwendigkeit der Kostenstellenrechnung resultiert aus der Tatsache, dass nicht die gesamten angefallenen Kosten einer Peiode direkt den Kostentr�gern zugerechnet werden k�nnen. So k�nnen zwar Kostentr�gereinzelkosten aus der Kostenartenrechnung direkt in die Kalkulation �bernommen werden, f�r die Kostentr�gergemeinkosten ist dies jedoch nicht m�glich. Die Gemeinkosten durchlaufen daher zun�chst die Kostenstellenrechnung, um im Anschluss im Rahmen der Kalkulation den Kostentr�gern zugewiesen werden zu k�nnen. Innerhalb der Kostenstellenrechnung werden die Gemeinkosten den Kostenstellen zugeordnet in denen die Kosten entstanden sind. Als das wichtigste Instrument zur Durchf�hrung der Kostenstellenrechnung hat sich der Betriebsabrechnungsbogen (BAB) etabliert1. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, sowohl den Zweck als auch die Ausgestaltung des BAB darzulegen. Es soll die Frage gekl�rt werden, anhand welcher Kriterien sich die Ausgestaltung des BAB orientiert. Dabei wird ebenso die M�glichkeit eines unterschiedlichen Differen-zierungsgrades der Kostenstelleneinteilung in der Kostenstellenrechnung dargestellt. Ferner werden Zweck und Ausgestaltung des BAB sowohl nach Voll- als auch nach Teilkostenrechnungssystemen differenziert, wobei aufgrund der gr��eren Praxisrelevanz dem BAB zu Vollkosten ein gr��erer Umfang beigemessen wird. So widmen sich die anfolgenden Ausf�hrungen zun�chst ausf�hrlich dem BAB zu Vollkosten. Insbesondere soll in diesem Rahmen betrachtet werden, welche Arbeitsschritte mithilfe des BAB durchzuf�hren sind. Des Weiteren wird der Frage nach den Problemen der Vollkostenrechnung nachgegangen, um darauf aufbauend den Zweck und die Ausgestaltung des BAB zu Teilkosten zu erl�utern. Die Ausf�hrungen hinsichtlich der Voll- und Teilkostenrechnung beziehen sich hier auf die Istkostenrechnung. Im Sinne der �bersichtlichkeit und dem Umfang der Arbeit wird auf eine differenzierte Darstellung von Normal- und Plankostenrechnung verzichtet. ...read more.

Middle

4.2 Verfahren innerbetrieblicher Leistungsverrechnung Im BAB werden die beiden Kategorien innerbetrieblicher Leistungen nacheinander abgerechnet. Es findet zun�chst eine Verrechnung aktivierungspflichtiger Leistungen statt. Die m�glichen Verfahren der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung werden hier kurz vorgestellt20. Es lassen sich grundlegend vier Verfahren unterscheiden. Dazu geh�ren das Einzelkostenverfahren, das Kostenstellenumlageverfahren, das Kostenstellenausgleichsverfahren sowie das Kostentr�ger-verfahren. Die Verfahren unterscheiden sich insbesondere hinsichtlich der M�glichkeit der Erfassung eines einseitigen oder gegenseitigen Leistungsaustauschs zwischen den Kostenstellen. Beim Einzelkostenverfahren wird der Teil der Kosten den empfangenden Kostenstellen zugerechnet, der den innerbetrieblichen Leistungen direkt zurechenbar ist. Dieser Teil der Kosten geht als eigene Gemeinkostenart oder als Teil anderer Kostenarten in den BAB ein und erscheint damit unmittelbar bei den empfangenden Kostenstellen. Die restlichen Kosten sind in den liefernden Stellen enthalten. Die aus innerbetrieblichen Leistungen anfallenden gesamten Kosten werden somit bei diesem Verfahren nicht ersichtlich. Mit einem System der Vollkostenrechnung ist dieses Verfahren daher nicht vereinbar. Das Kostenstellenumlageverfahren kann auf zwei verschiedene Weisen durchgef�hrt werden. Im Blockumlage- bzw. Anbauverfahren wird unterstellt, dass lediglich Endkostenstellen mit sekund�ren Kosten belastet werden. Vorkostenstellen sind hier keine Empf�nger innerbetrieblicher Leistungen. Im Stufenleiterverfahren hingegen werden einseitige Leistungsstr�me auch unter Vorkostenstellen ber�cksichtigt. F�r diese stufenweise Verrechnung im BAB muss daher eine Reihenfolge der Kostenstellen festgelegt werden. Das Kostenstellenausgleichsverfahren erm�glicht die Verrechnung eines gegenseitigen Leistungsaustauschs zwischen mehreren Kostenstellen. Die genaueste und umfassendste Verrechnung innerbetrieblicher Leistungen kann mit dem Gleichungsverfahren durchgef�hrt werden. Das Gleichungsverfahren bedient sich eines simultanen Gleichungssystems, mit dem alle Verfahren der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung als Sonderf�lle exakt dargestellt und durchgef�hrt werden k�nnen. Beim Kostentr�gerverfahren werden Innenauftr�ge als eigenst�ndige Kostentr�ger angesehen. Es werden die gesamten Kosten dieser Leistung ermittelt. Im BAB wird f�r jeden nach dem Kostentr�gerverfahren abzurechnenden Innenauftrag eine Ausgliederungsstelle angelegt. Einzelkosten werden hier direkt der Kostenstelle zugeteilt, Gemeinkosten mittels Zuschlagss�tzen21. 5 Ermittlung von Kalkulationss�tzen Aufbauend auf den im BAB nach den ersten beiden Arbeitsschritten ermittelten Informationen werden in einem dritten und letzten Schritt Kalkulationss�tze f�r die Kostentr�gerrechnung bestimmt. Diese Kalkulationss�tze in Form von Verrechnungs- bzw. ...read more.

Conclusion

1997. Schweitzer, M./K�pper H.-U. (2003): Systeme der Kosten- und Erl�srechnung, 8. Aufl., M�nchen 2003. Zimmermann, G. (2001): Grundz�ge der Kostenrechnung, 8. Aufl., M�nchen u.a. 2001. 1 Vgl. Gabele, E./Fischer, P. (1992), S. 58-59. 2 Vgl. Gabele, E./Fischer, P. (1992), S. 95, S. 101-103, Hummel, S./M�nnel, W. (1986), S. 202-205. 3 Vgl. Schweitzer, M./K�pper, H.-U. (2003), S. 131. 4 Vgl. Coenenberg, A. G. (2003), S. 61-62. 5 Vgl. Schweitzer, M./K�pper, H.-U. (2003), S. 131. 6 Vgl. Coenenberg, A. G. (2003), S. 57-58, Hummel, S./M�nnel, W. (1986), S. 198. 7 Die vier Grunds�tze der Kostenstelleneinteilung vgl. Gabele, E./Fischer, P. (1992), S. 97-98. 8 Vgl. Gabele, E./Fischer, P. (1992), S. 98-100. 9 Vgl. Coenenberg, A. G. (2003), S. 62. 10 Zur Erl�uterung der Kostenstellen nach funktionaler Kostenstelleneinteilung vgl. Coenenberg, A. G. (2003), S. 60, Heinen, E./Dietel, B. (1991), S. 1214-1215, Plinke, W. (1997), S. 88. 11 Vgl. Coenenberg, A. G. (2003), S. 60-61. 12 Vgl. Kloock, J./Sieben, G./Schildbach, T. (1999), S. 115. 13 Vgl. Schweitzer, M./K�pper, H.-U. (2003), S. 127. 14 Vgl. Haberstock, L. (2002), S. 121. 15 Vgl. Plinke, W. (1997), S. 90-91. 16 Vgl. Hummel, S./M�nnel, W. (1986), S. 203-204. 17 Vgl. Haberstock, L. (2002), S. 122. 18 Vgl. Schweitzer, M./K�pper, H.-U. (2003), S. 132-139. 19 Vgl. Zimmermann, G. (2001), S. 77. 20 Vgl. Gabele, E./Fischer, P. (1992), S. 108-109. 21 Vgl. Schweitzer, M./K�pper, H.-U. (2003), S. 133-146, 22 Vgl. Hummel, S./M�nnel, W. (1986), S. 247, Haberstock, L. (2002), S. 137. 23 Vgl. Gabele, E./Fischer, P. (1992), S. 97, S. 119. 24 Vgl. Hummel, S./M�nnel, W. (1986), S. 247. 25 Vgl. Haberstock, L. (2002), S. 138-139. Zur Ermittlung der Kalkulationss�tze im Material-, Fertigungs-, Verwaltungs- und Vertriebsbereich ausf�hrlich in einer Istkostenrechnung vgl. Kilger, W. (1987), S. 188-192. 26 Vgl. Hummel, S./M�nnel, W. (1986), S. 248. 27 Vgl. Zimmermann, G. (2001), S. 125. 28 Vgl. Hummel, S./M�nnel, W. (1983), S. 24-25. 29 Vgl. Heinen, E./Dietel, B. (1991), S. 1242. 30 Vgl. Zimmermann, G. (2001), S. 125. 31 Vgl. Hummel, S./M�nnel, W. (1983), S. 39-40. 32 Vgl. Schweitzer, M./K�pper, H.-U. (2003), S. 421-422. 33 Vgl. Heinen, E./Dietel, B. (1991), S. 1246-1248. ?? ?? ?? ?? 1 ...read more.

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