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Kommentar: Stdter, Alfred Wolfenstein

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Introduction

St�dter, Alfred Wolfenstein Dicht wie die L�cher eines Siebes stehn Fenster beieinander, dr�ngend fassen H�user sich so dicht an, da� die Stra�en Grau geschwollen wie Gew�rgte stehn. Ineinander dicht hineingehakt Sitzen in den Trams die zwei Fassaden Leute, ihre nahen Blicke baden Ineinander, ohne Scheu befragt. Unsre W�nde sind so d�nn wie Haut, Da� ein jeder teilnimmt, wenn ich weine. Unser Fl�stern, Denken ... wird Gegr�le ... - Und wie still in dick verschlossner H�hle Ganz unanger�hrt und ungeschaut Steht ein jeder fern und f�hlt: alleine Kommentar: St�dter Bei diesem Gedicht von Alfred Wolfenstein handelt es sich um ein Sonett. Dieses Sonett behandelt im Allgemeinen das Thema Gro�stadt und des Weiteren das der Enge und Einsamkeit in einer solchen. ...read more.

Middle

Von der Enge ist auch in der zweiten Strophe die Rede, denn hier werden die Menschen in den Trams sitzend beschrieben. Wobei die Menschen als "Fassaden" bezeichnet werden, um so die Bedeutungslosigkeit einzelner in einer Gro�stadt hervor zu heben. Neben der Enge und Bedeutungslosigkeit handelt diese Strophe allerdings auch davon, dass die Menschen sich in den Trams gegenseitig be�ugen. M�glicherweise suchen sie die Gesellschaft der anderen, denn wie in der dritten Strophe beschrieben wird, sind die Menschen ungl�cklich. Die Mitbewohner eines Hauses nehmen meist am Ungl�cklichsein der anderen teil, da die d�nnen W�nde kaum Privatsph�re zu lassen. In der letzten Strophe wird die Einsamkeit angesprochen, die trotz der Menschenmassen und der mangelnden Privatsph�re in einer Gro�stadt herrscht. ...read more.

Conclusion

Wolfenstein kritisiert damit das Prinzip einer Gro�stadt, dass viele Menschen auf verh�ltnism��ig kleinem Raum leben und damit gezwungen sind, sich ihren Lebensraum miteinander, also mit Unbekannten, zu teilen. Des Weiteren �bt Wolfenstein Kritik an der Unpers�nlichkeit in einer Gro�stadt, zum Beispiel in der zweiten Strophe werden zwei Menschen nur als "Fassaden" bezeichnet, sprich sie haben f�r die anderen Menschen keinerlei Bedeutung sondern sind nur weitere Unbekannte in einer gro�en Stadt. Die Aussage Wolfensteins ist somit, dass es in einer Gro�stadt an Kommunikation und W�rme gegen�ber anderen mangelt. Die Gro�stadt wirkt in seinem Gedicht kalt und mechanisch, und der einzelne zerbricht daran. Denn der Mensch braucht all das, was man in einer Gro�stadt laut Wolfenstein nicht findet. - 1 - ...read more.

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